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10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

nachhaltigkeit im alltag

Zuerst einmal ist mir wichtig zu sagen, dass jeder nach seinem eigenen Ermessen entscheiden darf, wie er zu leben hat, frei nach dem Motto „leben und leben lassen“.  Ich selbst habe mir schon vor langer Zeit vorgenommen, mehr Wert auf Nachhaltigkeit zu legen. Das bedeutet für mich in erster Linie gewisse Dinge bewusster zu konsumieren und zu genießen, denn seien wir mal ehrlich. Niemand kann zu 100% nachhaltig leben. Und es gibt Dinge, die mir so wichtig sind, dass ich nicht darauf verzichten möchte. Dennoch bin ich auch der Meinung, dass die Welt ein kleines bisschen besser wird, wenn jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten, sogut es eben geht, dazu beiträgt. Denn Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist! Vor allem im Alltag, gibt es viele kleine Dinge, die Du sofort umsetzen kannst.

1. Shopping: Kauf mehr Lieblingsteile

Ich muss zugeben, auch wenn ich mir schon oft gewünscht habe, ich könnte fast fashion einfach den Rücken kehren. Seien wir ehrlich: Ganz klappt das einfach nicht. Ich glaube ein großes Problem liegt jedoch nicht nur darin, dass wir nicht nur fair Fashion kaufen, sondern, dass wir zu viel von dem kaufen, was wir nicht brauchen. Versuche einfach weniger aber dafür ausgewählter zu kaufen. Mehr Lieblingsteile sparen nämlich nicht nur Geld, sondern tun auch was gegen den Überfluss. Besonders bei Basics, die man oft trägt, lohnt es sich allerdings in faire und qualitativ hochwertige Stücke zu investieren. Mein absoluter Favorit in Sachen modische und nachhaltige Mode sind definitiv die Mädels von Jan ‚N June. Vor allem, weil die Teile auch bezahlbar sind.

2. Brauche ich die Plastiktüte wirklich?

Ich finde es gut, dass Plastiktüten einen kleinen Geldbetrag kosten. Dann wird man nämlich gezwungen, sich zu fragen, ob man die Tüte wirklich braucht. Ich selbst habe es jahrelang nie hinterfragt und oft nicht dran gedacht auf die Tüte zu verzichten. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt eine Tragetasche mitzunehmen, oder zu allererst zu versucht, ob ich den Kram nicht auch in meine Handtasche bekomme.

Auch diese dünnen Tüten für’s Obst und Gemüse sind meistens doch gar nicht nötig. Die Mango wird sowieso geschält und der Rest abgewaschen, kann man also meistens weglassen.

Wenn man doch mal die Tragetasche vergessen hat und nicht alles unter bekommt, kann man ja immernoch ab und zu eine Tasche kaufen und diese beim nächsten Mal wiederverwenden. Aber immerhin hat man schon etwas reduziert.

3. Weniger Haare waschen

Ich habe mir angewöhnt mir meine Haare nicht mehr jeden Tag zu waschen, maximal jeden zweiten, aber eher jeden dritten. Ich benutze gerne nicht fettendes Shampoo, z.B. Reinigungsshampoo, weil meine Haare dadurch nicht so schnell wieder fettig werden. Das spart Wasser, aber auch Pflegeprodukte und vor allem deren Plastikverpackungen. Wenn ihr statt jeden Tag nur noch jeden zweiten Tag die Haare wascht spart ihr quasi 50%(!) am Wasser, Pflegeprodukt und deren Verpackung ein. Ziemlich viel, oder?

4. Bestellungen bei Amazon kombinieren

Ok, ich gebe es zu, ich bin ein Amazon Junkie. Es ist einfach zu praktisch! Aber wie wäre es, wenn wir nicht jedes Produkt einzeln bestellen, sondern vielleicht auch gemeinsam mit unserem Partner unseren Warenkorb füllen, bis wir einiges zusammen haben um die Bestellungen zu minimieren. Am besten ist es natürlich, wenn wir die Dinge einfach im Laden kaufen, aber mal ehrlich: Ich würde das leider nicht hinbekommen.

5. Weniger Plastikflaschen

Seitdem wir diesen Sodastream mit Glasflaschen haben, haben wir sogut wie keine Pfandflaschen mehr. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ziemlich nachhaltig. Wer sich also irgendwie damit anfreunden kann, Leitungswasser zu trinken, sollte das tun, am besten aus Glasflaschen. Soul Bottles sind auch eine super Lösung, den Verbrauch von Plastikflaschen zu verringern.

6. Weniger Wäsche waschen

Ich selbst erwische mich oft dabei, Kleidung in die Waschmaschine zu verfrachten, obwohl ich sie locker noch einen zweiten Tag tragen könnte. Weniger waschen schont nicht nur die Kleidung sondern auch die Umwelt und Waschmittel. Auch etwas länger zu warten, bis man eine Waschmaschine voll bekommt, lohnt sich.

7. Regionaler kaufen

Manchmal achte ich viel zu wenig darauf und greife zum Obst oder Gemüse, das von weit her kommt. Auch wenn es natürlich nicht immer möglich ist, versuche ich bei Lebensmitteln darauf zu achten, so regional und saisonal wie möglich zu kaufen. Zumindest eben bei den Produkten, die hierzulande wachsen. Am wichtigsten finde ich dabei, dass man die Dinge, die von weiter her kommen ganz bewusst kauft und nicht einfach immer alles wahrlos in die Einkaufstasche packt.

8. Weniger Putzmittel

Aggressive Reiniger belasten nicht nur die Umwelt, sondern sind gar nicht unbedingt nötig. Mein persönlicher Tipp im Haushalt ist Zitrönensäure. In Kombination mit Backpulver bekommt man damit jede Fuge sauber und ist viel effektiver als so mancher „superreiniger“. Außerdem nutze ich gerne ergiebigere Produkte. Hier spart man meistens am Ende mehr Geld und auch an der Verpackung. Aber abgesehen davon, versucht mal die Hälfte des Reinigers zu verwenden, manchmal übertreibt man einfach mit der Spüli oder Reinigermenge. Das muss ich aber auch noch ein bisschen besser üben.

9. Nachfüllpacks

Eine Sache, die ich persönlich ganz einfach umzusetzen finde. Besonders beim Seifenkauf muss man nicht jedes mal einen kompletten Seifenspender kaufen. Das gleiche gilt für Putzmittel und Sprühflaschen.

10. Weniger Verpackung kaufen

Besonders deutlich wird dieser Punkt für mich im Müsliregal. Dort gibt es Müslis, die „nur“ in einer Plastiktüte eingepackt sind (z.B. Seitenbacher), und es gibt die, die zusätzlich noch in einem Karton verpackt sind. Besonders im Kosmetikbereich sind viele Dinge noch einmal extra in einem Karton verpackt. Den kann man sich sparen. Ich finde, es gibt viele Beispiele, wo dies der Fall ist. Und wenn man ein bisschen darauf achtet, kann man auch hier etwas einsparen.

 

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